Große Fichtenquirlschildlaus

Die Große Fichtenquirlschildlaus Physokermes piceae findet man vor allem an jüngeren Fichten, dabei auch auf Picea pungens, P. argentea, P. sitchensis und andere nicht heimische Fichtenarten. Die Weibchen sind anfangs oval, rötlich bis gelblich und etwas größer als die der Kleinen Fichtenquirlschildlaus. Ihre Brutblase wird ca. 7-8 mm groß und ist glänzendbraun. Die Eiablage erfolgt je nach Witterung im Mai/Juni, das Schlüpfen der Erstlarven Ende Juni/Anfang Juli.

Nach der ersten Häutung im August/September wandern die Zweitlarven an die diesjährigen Triebe: die Weibchen der Großen Fichtenquirlschildlaus entwickeln sich nicht nur unter Knospen­schuppen, sondern auch äußerlich sichtbar am Holz der Triebe. Meist findet man sie an den Ver­zweigungsstellen des Feinreisigs. Die zahlreich vorhandene, länglich geformten Männchen wie­derum sitzen an den Unterseiten der Nadeln unter einer weißlichen Wachsschicht. Auch hier ü-berwintert das zweite Larvenstadium unter Knospenschuppen.

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