Ringelblume

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Die Ringelblume (Calendula officinalis), ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae).

 

Wuchs: Einjährig, buschig mit lanzettlichen Blättern.

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mehr5gelb
Blüte:
In Körbchen, traubig am Ende der verzweigten Stängel angeordnet. Scheibenblüten als Röhrenblüten, zwittrig, funktionell männlich, Randblütn als Zungenblüten, weiblich, cremeweiß, gelb bis tieforange.

vorkommen
Vorkommen:
Alte Heil- und Zierpflanze. Heimat nicht sicher bekannt.

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samen

Samen: Je Körbchen entwickeln sich verschiedene Fruchttypen (Heterokarpie), die äußeren sind länger, die inneren kürzer und stärker gekrümmt, der Fruchtrücken stachelig: Tierausbreitung (Klettfrüchte außen) und Menschenausbreitung über Gartenmüll.

heilpflanzeVerwendung als Heilpflanze:
Ringelblumenblüten – Calendulae flos (PhEur), die vom Blütenboden befreiten, getrock­neten Zungenblüten der kultivierten, gefülltblütigen Varietät. Auch die ganzen Blütenköpfe sind im Handel – Calendulae flos cum calyce. Calen­dula officinalis, Calendula (HAB), das frische, blühende Kraut.
Wirkstoffe: Triterpenalkohole, vor allem Faradiole; Triterpensaponine (Oleanolsäureglykoside), ätherisches Öl mit Sesquiterpenen, darunter Cadinol als Hauptkomponente; Carotinoide, Xanthophylle, Flavonoide, Hydroxycumarme, wasserlösliche Polysaccharide.
Anwendung: Für die entzündungshemmenden und wundheilungsfördernden Eigenschaften der Droge gelten vor allem die fettlöslichen Faradiole als wichtigste Substanzen. In Form von Salben oder Umschlägen werden Ringelblumenblüten traditionell zur Behandlung von kleinen Riss-, Quetsch- und Brandwunden genutzt, auch allgemein bei Wunden mit schlechter Heilungs­tendenz, Wundliegen und Unterschenkel­geschwüren sowie bei venösen Stauungen und Krampfadern, nicht zuletzt in pflegenden Kos­metika. Eine zerdrückte Blüte rund um Wespen ­oder Bienenstiche aufgetragen gilt als wirkungs­voll. Bei Mund- und Rachenentzündungen wird der Tee zum Gurgeln und Spülen eingesetzt. Ferner soll eine gewisse krampflösende und ent­zündungswidrige Wirkung auf innere Organe, vor allem Leber und Galle, vorhanden sein. Für diese Indikation gibt es bisher keine wissen­schaftliche Begründung, sodass der Tee inner­lich nur noch selten verwendet wird. In vielen Teemischungen sind Ringelblumenblüten nur als Schmuckdroge enthalten. Durch das Fehlen von Sesquiterpenlactonen treten kaum allergi­sche Reaktionen auf, wie man sie nach Arnika-Anwendungen beobachtet. In der Homöopathie nimmt man Calendula ebenfalls bei Wunden, Erfrierungen und Verbrennungen.

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Pollenfarbe

Pollen

Nektar

Blütezeit und Pollenwert Blütezeit und Trachtwert
März April Mai Juni Juli Aug. Sep. März April Mai Juni Juli Aug. Sep.
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